Wissenswertes zum Thema Feuchtigkeit

Absolute Luftfeuchtigkeit

Gibt in g die Wassermenge an, die in 1 m³ Luft enthalten ist.

Relative Luftfeuchtigkeit

Gibt das Verhältnis zwischen tatsächlich in der Luft enthaltener und maximal möglicher Wassermenge an.

Die Wassermenge (als Wasserdampf), die von der Luft aufgenommen werden kann, ist stark temperaturabhängig, somit ergibt sich auch eine Temperaturabhängigkeit der relativen Luftfeuchtigkeit. Je wärmer die Luft ist, umso mehr Wasser kann sie aufnehmen. 30° warme Luft enthält bei 50% rel. Luftfeuchtigkeit um 6,6g/m³ mehr Wasser als 20° warme Luft bei 50% rel. Luftfeuchtigkeit.

Vermeidung von Feuchteschäden durch richtiges Lüften

In unserer Raumluft ist Feuchtigkeit enthalten, wobei ein optimales Raumklima bei 40 – 50 % relativer Luftfeuchtigkeit herrscht.

Liegt der Wert darunter, kann es zu einer Reizung der Atemwege kommen („der Hals kratzt"). Häufig passiert es jedoch, dass die Raumluftfeuchte zu hoch ist, da die in einem Haushalt entstehende Wasserdampfmenge (z.B. durch Kochen, Baden, Schwitzen, Blumen gießen) meist unterschätzt wird.

An Stellen mit kälterer Temperatur, wie z. B. an Ecken zur Außenmauer kühlt die Luft ab und gibt dabei überschüssige Feuchtigkeit ab (da kalte Luft nicht so viel Wasserdampf aufnehmen kann wie warme), ein Teil des in der Luft enthaltenen Wasserdampfes kondensiert, Fenster werden beschlagen, Mauern feucht. Als Folge kann Schimmelbildung auftreten.

Ungünstig ist es daher auch, in der kälteren Jahreszeit die Fenster lange Zeit zu kippen, da dies zu einer unerwünschten Auskühlung des Mauerwerks, nicht aber zu einem ausreichenden Luftaustausch führt.

Große Bedeutung kommt dem richtigen Lüften zu

Mehrmals am Tag sollte durch Stoßlüften, das heißt, Fenster und Türen einige Minuten lang ganz öffnen, für einen völligen Austausch der Raumluft gesorgt werden.

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