Trockeneisreinigung


Bei der Trockeneisreinigung kommt Kohlendioxid in fester Form als Strahlmittel zum Einsatz.
Kohlendioxid liegt unter Normalbedingungen in gasförmigem Zustand vor: CO2, farb- und geruchloses Gas, natürlicher Bestandteil der Luft.

Technisch wird es unter bestimmten Bedingungen verflüssigt und verfestigt. Man erhält Kohlendioxidschnee, welcher zu Pellets gepresst werden kann. Bei Normaldruck und Temperaturen über – 79°C geht Trockeneis ohne sich zu verflüssigen in den gasförmigen Zustand über.

Wirkungsweise

Trockeneispellets werden mit Druckluft unter Verwendung verschiedener Düsen auf die zu reinigende Oberfläche gestrahlt. Durch das auftreffende Eis werden Verschmutzung und Oberfläche punktuell schockgefroren und versprödet. Nachfolgend auftreffende Pellets lösen die abzutragende Schicht. Der Reinigungserfolg ist somit auf einen thermischen und einen mechanischen Effekt zurückzuführen. Beim Aufprall geht das Kohlendioxid völlig rückstandsfrei vom festen in den gasförmigen Zustand über.

Vorteile

Abgesehen von der Unhandlichkeit der Anlage und der auftretenden hohen Lärmbelästigung durch die Verwendung eines Kompressors bietet die Trockeneisstrahlung zahlreiche Vorteile:

  • Keine Verwendung von Reinigungschemie
  • Wasserfreies Verfahren für feuchtigkeitsempfindliche Oberflächen
  • Gründliche Reinigung auch an schwer zugänglichen Stellen
  • Keine Beschädigung der Oberflächen durch das Strahlmittel
  • Problemlose Säuberung schwer zu reinigender Objekte, z.B. Schaltkasten, Elektronikteile unter Spannung

Aus diesen Vorteilen ergibt sich ein sehr breites Anwendungsgebiet, das sich durch alle Bereiche des täglichen Lebens zieht. Bei ETS kommt die Trockeneisreinigung vor allem im Zuge der Brandschadensanierung zum Einsatz.

Absauganlage1

 

Vor allem bei Holzkonstruktionen lassen sich hervorragende Reinigungserfolge erzielen.

 

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